Warum jede Firma

ein Lern-Management-System braucht

Die Weiterbildung der Mitarbeiter im Unternehmen ist trotz Wirtschaftskrise und Sparzwang unabdingbar. Möchte man Weiterbildung konsequent und strukturiert umsetzen, kann man auf Learning Management Systeme (LMS) nicht verzichten.

Lernmanagement Systeme verfügen über eine Vielzahl von Funktionen, mit denen selbstständiges Lernen als auch kollaborative Zusammenarbeit möglich sind. Dieser Artikel soll aufzeigen, welche Szenarien mit einem LMS am Beispiel von OpenOLAT umgesetzt werden können. Lernmanagement Systeme sind seit vielen Jahren in Universitäten und Schulen im Einsatz, haben aber auch in jedem KMU oder Konzern ihre Existenzberechtigung.

Ein Lernmanagement-System wird gewöhnlich als „leeres“ System zur Verfügung gestellt, das erst entsprechend den Anforderungen der Firma mit Wissen gefüllt wird, ähnlich einem Customer Relationship Management System (CRM), das zuerst mit den Daten Ihrer Kunden gefüllt werden muss, um Nutzen zu bringen.

Nicht jede Firma benötigt alle Funktionen eines Lernmanagement-Systems. Durch die Integration all der Bestandteile kann ein LMS aber perfekt auf die Anforderungen abgestimmt werden. Über Schnittstellen können Lernmanagement-Systeme an bestehende Sys-
teme angebunden werden, um somit redundante Datenhaltung zu verhindern. Im Folgenden werden einige praxisnahe Szenarien aufgezeigt, die für viele Firmen interessant sind.

Szenario 1: Aufbau von Basiswissen

In den meisten Firmen ist das Office Paket von Microsoft im Einsatz. Bei Updates und Neuerungen müssen Mitarbeiter geschult werden. Auf dem Markt gibt es ein grosses Angebot an fertigen Schulungen, die auf diese Befürfnisse zugeschnitten sind und sofort nutzbar sind. Meist können diese Kurse in Form von SCORM-Bausteinen gekauft und in Lernmanagement-Systeme mit wenigen Klicks integriert werden. Auch für Sprachen, Gebäudesicherheit, Brandschutz, Erste Hilfe usw. existieren e-Learning Kurse von verschiedenen Anbietern. Mit Hilfe des Lernmanagement-Systems können diese Kurse online den Mitarbeitern angeboten werden. Konfigurationen erlauben die zeitgesteuerte und gruppen- oder abteilungsabhängige Zuweisung sowie die Auswertung, Überprüfung und Zertifizierung der Leistungen jeden Mitarbeiters. Nach dem Aufbau des Systems können auch neue Mitarbeiter schnell mit dem wichtigsten firmeninternen Basiswissen versorgt werden.

Das LMS OpenOLAT unterstützt gängige Standards und erleichtert somit die Einbindung bestehender Inhalte.

 

Szenario 2: Spezifisches Know-How Ihrer Firma

Neben dem Basiswissen benötigen Ihre Mitarbeiter Fachwissen, das spezifisch für Ihre Firma ist. Inhalt dieser Art ist nicht auf dem Markt verfügbar, sondern muss im konkreten Fall erstellt werden. Für die Erstellung spezifischer e-Learning Kurse können Sie entsprechende Firmen beauftragen oder mit Hilfe, der in einem LMS integrierten Komponenten, Inhalte selbst erstellen. Dabei kann sich entweder ein kleines ausgebildetes Team um die Bewirtschaftung und Erstellung kümmern oder jeder Mitarbeiter erhält die Aufgabe, sein Wissen selbst in Form von einfachen e-Learning Kursen oder Wikis aufzubereiten, um so das Firmen-Know-How zu bündeln. Dadurch können Wissenslücken, die durch Personalwechsel entstehen, schneller geschlossen werden.

OpenOLAT verfügt über eine Vielzahl an Tools für die Erstellung von Inhalten. Mit dem integrierten HTML-Editor können Textseiten generiert und mit Medien wie Fotos und Filmen angereichert werden. Mit dem Test-Editor können Autoren Tests, Selbsttests und Fragebögen erstellen. Für das Knowledge Management eignen sich Blogs, Podcasts und Wikis.

Mit dem integrierten ePortfolio kann jeder Mitarbeiter seine Leistungen sammeln und hat somit einen Überblick über Ergebnisse und erstellte Dokumente.



Szenario 3: Kollaboration

Selbstständiges Lernen erfordert Selbstdiziplin und kann mit der Zeit dazu führen, trotz spannender Inhalte ermüdend zu wirken. Aus diesem Grund können in e-Learning Kursen kollaborative Werkzeuge eingefügt werden, die den didaktischen Spielraum sinnvoll erweitern.

OpenOLAT bietet dafür Tools wie Wikis, Foren, Blogs und Arbeitsgruppen an. Diese Gruppen können von jedem Benutzer erstellt werden und dienen einer Zusammenarbeit in kleinen Gruppen. Für die interne Kommunikation kann ein LMS - ähnlich einem Intranet - fungieren. Über Blog und Foren kann das Management direkt mit den Mitarbeitern kommunizieren. Szenario 4: Train-the-Trainer

Insbesondere in grösseren Firmen, die international agieren, ist es wichtig, alle Mitarbeiter nach den gleichen Anforderungen zu schulen. Über OpenOLAT kann in Kursen auch Inhalt für Trainer in bestimmten Bereichen zur Verfügung gestellt werden. Die Sichtbarkeits- und Zugriffsberechtigungen können so definiert werden, dass bestimmte Bereiche eines Kurses nur von den Trainern einsehbar sind.

Szenario 5: e-Learning Kurse für Ihre Kunden

In den ersten vier Szenarien wurde insbesondere auf Ihre Mitarbeiter eingegangen. Ein LMS kann jedoch auch gleichzeitig dafür verwendet werden, um Ihren Kunden einen Mehrwert zu generieren. Kundenschulungen sind oft teuer und aufgrund des heterogenen Anfangs-Wissens der Teilnehmer ineffizient. Mit einem LMS können die verschiedenen Voraussetzungen ausgeglichen werden. Kunden können bereits vor Beginn der Präsenzschulungen Tests durchführen und bei Bedarf Grundwissen erwerben. Präsenzschulungen werden somit effizienter und kürzer. Um Abläufe zu optimieren, können Kurse in OpenOLAT so eingerichtet werden, dass sich Benutzer selbst registrieren können und anschliessend über ein Payment-Modul per Paypal oder Kreditkarte bezahlen. Somit bleibt Ihnen auch diese Administration erspart.

Technische Integration

Das LMS OpenOLAT verfügt über diverse Schnittstellen zu externen Systemen. Damit Mitarbeiter nicht nochmals in OpenOLAT eingefügt werden müssen, kann das System über LDAP an bestehende Benutzer-Datenbanken angeschlossen werden. Sämtliche Benutzerdaten bleiben somit zentral an einer Stelle in Ihrem Unternehmen gespeichert und können dort aktualisiert werden.

Aber auch die automatische Erzeugung von Kursen, Gruppen oder die Zuweisung von Mitarbeitern zu bestimmten Kursen kann von externen Systemen über die REST API Schnittstelle von OpenOLAT gesteuert werden. Das Layout von OpenOLAT kann einfach an die CI Ihres Unternehmens angepasst werden. Über CSS können auch Kurse mit einem angepassten Layout dargestellt werden.

Aktuell wurde mit der Integration des virtuellen Klassenraums Vitero die letzte grosse Funktionslücke geschlossen. Somit können auch virtuelle Sitzungen direkt in Open-OLAT koordiniert und integriert werden.

Ausblick

Auch wenn heute soziale Netzwerke und Plattformen interessante Funktionen anbieten, die zukünftig in Firmen Einsatz finden können, haben Lernplattformen weiterhin ihre Existenzberechtigung. Ihre Daten bleiben in einer spezifischen für Sie zur Verfügung gestellten Plattform unter Ihrer direkten Kontrolle. Die Firma frentix aus Zürich bietet Dienstleistungen zu OpenOLAT an und kann Sie bei allen Fragen und Anforderungen zu OpenOLAT unterstützen und beraten. Des Weiteren wird OpenOLAT von frentix und einer Open Source Community weiter voran gebracht.

Der Schwerpunkt liegt dabei momentan auf der Abstimmung der Funktionen auf die mobilen Endgeräte. Eine App für die Nutzung von Basisfunktionen von Open- OLAT liegt bereits in einer Beta-Version vor und wird bald als Funktion in OpenOLAT mit aufgenommen.

Info

Firma
frentix GmbH ist ein in Zürich ansässiger Spezialist für e-Learning Dienstleistungen. Dabei steht das Open Source LMS OpenOLAT im Vordergrund.

Dienstleistung
frentix bietet Dienstleistungen in den Bereichen Content-Entwicklung, OpenOLAT und Software-Entwicklung an.  Für das LMS OpenOLAT werden fertige frentix-Pakete inklusive Hosting, Wartung und Support sowie individuelle Lösungen angeboten. frentix entwickelt zudem Erweiterungen für OpenOLAT, die üblicherweise als Open    Source der Community wieder zur Verfügung gestellt werden.

Zielgruppe
OpenOLAT kann gleichermaßen an die Bedürfnisse von Schulen, Universitäten aber auch Firmen angepasst werden. Aber auch Institutionen, wie die Bundesakademie für Sicherheitspolitik oder die Führungsakademie der Bundeswehr, setzen auf OpenOLAT.

Technische Voraussetzungen
Benutzer von OpenOLAT benötigen lediglich einen aktuellen Browser, um das System zu nutzen. Selbst für Chat und die Editoren in OpenOLAT werden keine zusätzlichen Plugins benötigt.


Kontakt
frentix GmbH
Ansprechpartner:
Christian FranckLeiter Marketing und
Business Development
Hardturmstr. 76
8005 Zürich, Schweiz
Tel. +41 (0)43 / 544 90 00

Christian.Franck@frentix.com
www.frentix.com

 

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