Wenn e-learning verändert

Lernzielgruppen bewegen

create.at, das 28köpfige Unternehmen rund um Christoph Schmidt-Mårtensson und Ricardo Bayer geht seit mehr als 10 Jahren erfolgreich eigene Wege im e-learning. Mit Themen wie virtuelle Lernwelten, Storytelling im e-learning, learner generated content & Podcasting zeigen sie mit ihren Kunden wie innovativ e-learning 2.0 sein kann und oftmals auch sein muss!

„Am liebsten sind mir die Skeptiker!“, so beginnt mancher Vortrag von uns zu Themen wie: „Wen lockt e-Learning noch hinter dem Ofen vor?“. Oder fragen wir besser: Wie soll e-learning passieren, damit das Ganze schlicht etwas bringt? Im deutschsprachigen Raum herrscht oft die Meinung (elektronische) Lerninhalte zur Verfügung zu stellen und verpflichtende Tests zu verordnen reicht völlig aus um Frau- und Mannschaft zu befähigen. Dabei ist doch klar: die Lerner müssen auch wollen!

In der Erwachsenen- und Mitarbeiter-Weiterbildung unterscheiden sich erfolgreiche didaktische Herangehensweisen nicht wesentlich vom Unterricht unserer Kinder und Jugendlichen. Aber in den Details eben doch. Erwachsene Lerner, Lernzielgruppen wie Mitarbeiter, Führungskräfte oder auch Kunden (zum Teil die Generationen, die alle NICHT mit dem Computer aufgewachsen sind) haben eines gemeinsam: Sie sind ungeduldig.

„Lernen tut weh. Das habe ich doch schon alles hinter mir. Ich bin ein Experte, warum muss ich dann diesen Kurs besuchen?“. Wenn das auch keiner mehr offen sagt, denken tun es unsere Zielgruppen allemal. Und genau das sind die spannendsten Herausforderungen die mit richtig eingesetzter Lernkommunikation wunderbar bewältigt werden können. Und außerdem: Lernen macht Spaß! (anders funktioniert es nicht: das sagen zumindest die führenden Experten in der Hirnforschung…)

Wenn e-learning verändert

Lernkommunikation mit Neuen Medien kann Zielgruppen bewegen. Warum Lernkommunikation und nicht e-learning? Weil es um viel mehr geht. Es geht beim Lernen in Unternehmen – egal in welcher Ausprägung - immer auch um Kommunikation.

Kunden aus dem Bankenbereich wie eine Unicredit oder eine Erste Bank zeigen, wie sie mit unseren „e-learning- Lösungen“ ganze Einstellungen, Haltungen verändern noch bevor es um die eigentlichen Fakten oder Skills geht. Das geht noch viel weiter: Oft werden ganze Leitbilder, Strategien, Visionen für Mitarbeiter hergeleitet als wären sie bei deren Entwicklung selbst dabei gewesen.

E-learning hat sich verändert. Es verändert sich ständig. In den letzten Jahren aber weniger durch Technologie-Unternehmen als durch die Nutzer selbst. Das Change Management hat längst erkannt: ohne e-learning geht es nicht. Nur: dieses elearning hat nichts mehr mit „zur Verfügung stellen“ zu tun. Dieses e-learning kommt auf die Lernenden zu. Es holt herausfordernde Lernzielgruppen bei ihrem Selbstverständnis ab, nämlich: „JA! Du bist der Experte. Und deshalb brauchen wir dich. Jetzt.“. Dieses e-learning involviert und ist an den strategischen Stellen auch mal emotional. Nämlich dort, wo es um Geschwindigkeit geht.

e-learning ist schneller geworden

Es ist kommunikativer geworden. Eben Lernkommunikation. Es geht darum, Lernzielgruppen zu bewegen. Es reicht eben nicht, Tools zur Verfügung zu stellen, sondern darum e-learning Angebote ganz gezielt auf die Lernzielgruppe auszurichten. Die Lernenden müssen vom Nutzen des Angebots überzeugt sein, denn andernfalls verwaist die schönste Lernplattform schon kurz nach der Liveschaltung. Außerdem hat sich bereits herumgesprochen, dass Lernangebote nur dann sinnvoll sind, wenn sie freiwillig passieren. Verpflichtende elearning-Maßnahmen werden einfach nicht angenommen. Die Erfahrung hat es gezeigt. Aus den Kommunikationswissenschaften wissen wir, dass eine Nachricht uns erst dann wirklich erreicht, wenn wir sie als zeitnah, aktuell und relevant für uns, unsere Rolle und unsere Umwelt erleben. Wenn sie also einen hohen Nachrichtenwert hat. Und genau so funktioniert  Lernkommunikation. e-learning, das anlassbezogenes, kontextorientiertes, dynamisch und gemeinschaftlich generiertes Wissen schafft. Wissen, das einen
klaren Nutzen für die Lernzielgruppe hat.

Der Autor

Christoph Schmidt-Mårtensson
Gründer und Geschäftsführer create.at
Führt seit 2000 das rund 28 köpfige kreative Team rund um Unternehmens-, Veränderungs- und Lernkommunikation mit Neuen Medien.
Kunden wie Audi,  Nestlé, Grohe, Unicredit, Erste-Bank, Raiffeisen oder aus der Industrie wie Hoerbiger, Tyrolia, Frequentis vertrauen dem e-learning Unternehmen seit vielen Jahren. 2007 erhält er mit seiner Storytelling-Engine und dem Projekt VIRTLANTIS.com den e-learning Award. Im deutschsprachigen Raum ist der Mediendidaktiker und Dramaturg bekannt für seine außergewöhnlichen Ansätze. Er berät Unternehmen, die mit e-learning Angeboten kommerziell erfolgreich sein wollen und lädt einmal im Jahr zum Change Communications Congress ein.

Virtuelle Lernwelten: Kann e-learning alle Lerntypen ansprechen?

Doch wie lässt sich e-Learning im Unternehmen so gestalten, dass es die Mitarbeiter erreicht und anlassbezogenes gemeinschaftliches Lernen ermöglicht? Viele Lernplattformen schrecken die User ebenso ab wie die Entscheider in den Unternehmen, weil sie zu kompliziert und zu statisch sind. E-learning-Plattformen müssen anders aussehen als die zahlreichen Software-Oberflächen, mit denen es der typische PC-Arbeiter in einem mittelgroßen Unternehmen zu tun hat. Warum? Weil e-learning eben freiwillig passieren muss.

40% der erwachsenen Lerner sind visuelle Lerntypen. Klar, wir haben ja alle das berühmte fotografische Gedächtnis. 20% brauchen auditive Anreize um Lerninhalte optimal aufnehmen zu können. Und der Rest? Nicht weniger als 40% der erwachsenen Lerner sind kienästhetische Lerntypen. Dieser Lerntyp braucht Lernambiente, Atmosphäre, möglichst plastische Beispiele und Interaktionen, Stories und Simulationen um Inhalte schnell und nachhaltig „begreifen“ zu können.

Nun gut. Aber kann man mit e-learning alle Lerntypen ansprechen? Nämlich neben dem visuellen und auditiven auch den kinästhetischen Lerntyp? Oder warum spielen Serious Games, Simulationen in 3D-Welten oder Storytelling mittlerweile eine so große Rolle in der Lernkommunikation mit Neuen Medien?

Der Lerner von heute will sich intuitiv und rasch in einem Lernarrangement bewegen können. Virtuelle Lernwelten sind eine Methode, um ein komplexes (Lern-)Angebot, eine vielseitige Produktlandschaft einfach, überschaubar und vor allem spannend begehbar zu machen.

Ein virtueller Ort, der bereits beim Hineingehen und Navigieren Aussagen und Inhalte vermittelt. Hier wird Lernatmosphäre vermittelt und die Möglichkeit geboten, das Inhaltsangebot auch richtig zueinander zu positionieren und mehrere „Wissenszugänge“ für verschiedene (Lern-)Zielgruppen zu schaffen.

Navigieren ist nicht mehr bloß ein Suchen des richtigen Links auf einer weiteren Plattform, sondern ein echtes und intuitives Begehen des Lernangebotes.

Die Storytelling-Engine von create.at - Technologie für Gestalter und Kunden!

Storytelling-Engine ist die Technologie, die unsere create.at-Entwickler unseren Kunden zur Verfügung stellen. 2007 erhält sie erstmals den e-learning Award. Die Storytelling-Engine stellt e-learning Spezialisten und Kunden eine Umgebung zur Verfügung, in denen die Oberfläche der Lernplattform zu einem kompletten virtuellen Lernambiente wird. Ein „virtuelles Zuhause“ für Lerninhalte, kollaboratives Lernen, Simulationen, user generated content. Die Technologie schafft die nahtlose Verschmelzung einer virtuellen Welt mit einem LMS (Lern-Management-System).

One to Orange. Eines der größten Change Projekte Österreichs wird mit interaktiven Info-Clips von create.at massiv in der internen Change Kommunikation unterstützt. Orange Österreich erhält 2009 den Change Communications Award.

Audi stellt mit dieser Methode 2008 den Q5 vor. Nestlé präsentiert seine Lernwelt zu gesunder Ernährung. Kunden aus der Industrie schaffen damit Lernwelten deren Zugänge unter deren Kunden als hochwertiges Industrial Training mit einem guten Deckungsbeitrag verkauft werden. Überall dort wo der Wert des Lernangebotes schon in den ersten Lernsekunden klar vermittelt werden muss um erfolgreich zu sein, geht es um mehr als eben nur „zur Verfügung stellen“.

 

Virtuelle Academy

Die virtuelle Academy, eine virtuelle Lernwelt, die heute von create.at mit der eigenen Storytelling-Engine umgesetzt wird.

Die Lernplattform wird damit zum spannenden Eintauchen in ein hochwertiges Lernangebot, Service und Ambiente.

 

Verlage, Produktmanager aus Industrie und (Finanz-)Dienstleister bis Mitarbeiter- Weiterbildung schwärmen bereits von den Möglichkeiten und Erfolgen der create.at-Herangehensweise.

Kontakt

create-mediadesign GmbH
Ansprechpartner: Christoph Schmidt-Mårtensson
Gründer und Geschäftsführer create.at
Taubstummengasse 7/3
A-1040 Wien
Tel: +43-1-78 66 318
www.create.at


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