Die ersten 100 Tage

der nächsten zehn Jahre

Über Quick Wins, kritische Masse und Langzeitstrategien bei zentralen LMS- Implementierungen

Nicht nur Schulverantwortliche in Städten und Landkreisen setzen zunehmend auf das Potenzial einer zentralen IT-Lösung. Auch Schulen selbst fordern eine Komplettlösung, die ihre Bildungsarbeit umfassend unterstützt. Zur didacta 2011 lädt der skandinavische Lernplattformanbieter Fronter kommunale Steuerungsgruppen und Entscheider zu einem Round-Table-Gespräch ein, um gemeinsam Visionen für Gesamtstrategien zum Life Long Learning abzustecken und die Herausforderungen, Lösungen, Erfolgskriterien und Erfahrungen bei deren Umsetzung auszutauschen. Ausgangspunkt sind Best-Practice-Berichte bei der Einführung von Fronter als zentrale Lernplattform der Stadt London, München und Hennef.

In seinem Round-Table-Eröffnungsreferat „Die ersten 100 Tage“, berichtet Klaus Pinzek, Oberstudiendirektor und Anwenderbetreuer des Adolf-Weber-Gymnasiums in München, über die ersten Erfahrungen bei der Einführung der virtuellen Lernumgebung M@school-online (auf der Basis von Fronter) und macht gleich die große Bedeutung des richtigen Timings und der gezielten Abläufe deutlich. Steht die technische Infrastruktur bereit? Hat sich die Schule verbindlich zu diesem Projekt bekannt und stellt die notwendigen Ressourcen zur Verfügung? Ist ein ganzheitliches mediendidaktisches Unterstützungskonzept mit Support, Services und Fortbildung von kommunaler Seite aufgebaut? Und sind die gewünschten neuen Organisations- und Kommunikationsprozesse in der Plattform abgebildet? Dann gehe es darum, die richtigen Lehrkräfte für den Start zu identifizieren und die „Quick Wins“, die schnellen Vorteile, zu vermitteln, damit sie sich trotz anfänglichem Mehraufwand auf den Weg machen und ihr Kollegium mit ins Boot holen.

Viele Schulen haben zunächst das optimierte Informations- und Dokumentenmanagement, die Öffnung der Kommunikation durch neue Werkzeuge und die Zusammenarbeit der Lehrkräfte im Visier und setzen erst im zweiten Anlauf auf den Einsatz des Learning Management Systems im Unterricht.

Ausgehend von dieser Gruppe der „Early Adopters“ wird der Aufbau und Einsatz der Lernplattform auf Lehrkräfte, Verwaltung, Schüler und Eltern ausgeweitet. Eine breitere Benutzergruppe etabliert sich. Change-Prozesse an der Schule kommen in Gang. Schulischer Unterricht und individuelle Förderung tragen neue Formen.

Identifikation mit der Lösung

Die kritische Masse für eine nachhaltige Verankerung im schulischen Alltag ist allerdings erst dann erreicht, wenn in einer dritten Phase die Mehrheit der am Schulleben Beteiligten Vorteile in der neuen Lösung sieht, diese aktiv anwendet und mitgestaltet.

Spätestens jetzt wird IT zum Motor für Schul- und Unterrichtsentwicklung und macht Innovation spürbar für jeden Einzelnen. Welche Risiken gerade in dieser letzten Phase liegen, welche Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen, welche Hilfsmittel bereitstehen und welche Rolle auch hier das Timing spielt, zeigt Michael Green vom London Grid for Learning in seinem Praxisbericht aus drei Jahren Erfahrung im Rollout von 1.750 Schulen der Stadt London.

 

Vom Engagement Einzelner zum Mehrwert für alle: Phasen einer LMS-Implementierung

Info

Fronter ist ein internationales Softwareunternehmen mit Hauptsitz in Norwegen. Seit der Gründung 1998 hat sich Fronter mit Vertretungen auf fünf Kontinenten und mehreren Millionen Nutzern als führender Anbieter von Lernplattformen etabliert. Seit Januar 2009 ist Fronter an die britische Mediengruppe Pearson angeschlossen, dem weltweit größten Bildungsverlag. Mit der erfolgreichen Vernetzung der Schulen in London, Oslo oder Helsinki hat sich Fronter zum Spezialisten für große zentrale LMSImplementierungen entwickelt.

Referenzen Deutschland
Kommunale Träger, die zentral für ihre Schulen die Lernplattform Fronter anbieten oder in einem „Get Started“-Pilotschulprojekt evaluieren, sind die Landeshauptstadt München, die Hansestadt Bremen, die Stadt Regensburg, der Landkreis Barnim sowie die Stadt Köln, die Region Aachen (regioIT) und die Stadt Hennef in dem Gemeinschaftsprojekt NRWir zusammen mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) und seinem Systemhaus LVR-InfoKom.

Pilotieren heißt, aus Erfahrung lernen: Das Get Started City & Region -Pilotschulprojekt

Damit Städte und Landkreise die Vorteile einer zentralen IT-Lösung selbst testen und erarbeiten können, bietet Fronter innerhalb des „Get Started City/Region“-Projektes eine stadtweite/regionale LMS-Implementierung im überschaubaren und finanzierbaren Rahmen an – mit Projektmanagement, Setup, Training, unterrichtsnaher Begleitung, Support, schulübergreifender Zusammenarbeit, Evaluation und dem Ziel, Best Practices und Erfahrungen zu sammeln und zu teilen. Gesteuert von der vor vier Jahren gegründeten Niederlassung in München setzt Fronter kommunale Rollouts und Projekte um und kann Erfolge aufweisen (s.Info).

Was sagen Schüler?*

  • „Wenn z. B. die Stunde aus ist, dann macht man die Aufgaben erst am nächsten Tag weiter. Bei fronter kannst du die Aufgaben abschließen.“
  • „Übungen bearbeiten, sie ausdrucken und einheften, dann ist man stolz auf sich.“
  • „dass etwas, das uns Schülern so Spaß macht, jetzt auch mit der Schule verbunden ist“

*Auf die Frage: „Welche Arbeit mit Fronter hat Dir am meisten Spaß gemacht?“ im Rahmen des Projekts „Get Started“-Regensburg.

Was sagen Lehrkräfte?*

  • „Ich habe via Fronter die Möglichkeit der Archivierung von Unterrichtsmaterialien, der Bereitstellung ergänzender Materialien für Schüler, zusätzliche Anregungen für Schüler, sich mit unterrichtsbegleitenden Materialien und Aufgaben auseinanderzusetzen.“

*Auf die Frage: „Worin sehen Sie einen Mehrwert durch den Einsatz der Lernplattform Fronter zum herkömmlichen Unterricht?“ im Rahmen des Projekts „Get Started“-Regensburg.

Was sagen Schulleitungen?*

  • „Im virtuellen Lehrerzimmer möchten wir wichtige Dokumente auch online archivieren und zugänglich machen - das hilft ungemein.“
  • „Es freut mich schon zu sehen, dass neue Medien beim Lernenden ansetzen.“

*(Schulleiter, Gymnasium, Bayern)

Was sagen IT-Verantwortliche

 

  • „Durch Einsatz der webbasierten, standardisierten Lernplattform auf Initiative und Kosten der Stadt

    • Erzielt die Stadt Kostenvorteile (...)
    • Wird die IT-Strategie der Stadt unterstützt (...)
    • Werden pädagogische und organisatorische Mehrwerte für die Schulen und Schüler erzielt (...).“

(Wolfgang Rossenbach (MBA); IT-Abteilung / Stadt Hennef)

NRWir ist Fronter und mehr

In NRW ist Fronter Teil des kommunalen Angebotes NRWir. Dieses von LVR-InfoKom entwickelte Schulportal richtet sich an alle Schulen in NRW, die sich für eine integrierte Komplettlösung interessieren. In das modular konzipierte Portal können Komponenten flexibel und bedarfsgerecht eingebunden werden: neben Fronter beispielsweise auch die Stundenplansoftware Untis oder das Schulverwaltungssystem SchILD. Dabei verbindet NRWir die Stärken führender Schulsoftware-Lösungen mit den Vorteilen eines übergreifenden Portals. Das bedeutet: Mit nur einem Standard werden verschiedene Insellösungen ersetzt. Nach einmaliger Anmeldung stehen dem Nutzer alle notwendigen Komponenten und Daten zur Verfügung. Dies spart Kosten und Pflegeaufwand. Verstärkt wird dieser Effekt noch durch die Vereinheitlichung des Schulkommunikationssystems mit zentralem E-Mailing, Vertretungsplan und Kalender. Auf diese Weise wird der Informationsaustausch innerhalb der Schulverwaltung deutlich vereinfacht.

In 10 Jahren zu 100 % im Unterricht angekommen: Die Fronter-Login-Statistik (unique logins) aller Schulen der Stadt Oslo (Bei einer Gesamtanzahl von 77.816 Schülern und 12.003 Lehrkräften in 2010/2011)

Kontakt

Fronter GmbH
Beethovenstraße 8
80336 München
Tel: +49 89 309051980
www.fronter.de
info(at)fronter.de


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