Die Herausforderung von virtuellen Kursen – wie kann ich Teilnehmende begeistern und den Lernprozess fördern?

Donnerstag, 17.08.2017

Der Trend zu online Formaten und Kursen steigt klar an. Weniger Reisekosten, flexibleres Lernen, individuelle Gestaltung, Learning on Demand, ... – die Gründe dafür sind vielfältig. Doch leider scheitern immer noch viele virtuelle Kurse an der Beteiligung der Teilnehmenden oder dem Ausbleiben des Lernerfolgs. Woran liegt das?

Die verschiedenen Lernformate sinnvoll einsetzen

Die Konzeption und Durchführung von Online Kursen und agilem Lernen ist komplett anders, als das, was wir aus der Präsenz kennen. Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Lernformaten, die sich wiederum für verschiedene Inhaltstypen eignen.

Eine der zentralen Fragen ist daher: Wann verwende ich ein WBT, ein Video, ein Webinar, eine virtuelle Gruppenarbeit oder Präsenz?

Aus der didaktischen Perspektive hängt dies überwiegend von Ihren Lernzielen und Lerninhalten ab.

  • Sollen Ihre Teilnehmenden in erster Linie eher umfangreiches Wissen erwerben (Definitionen, Fakten, Grundlagen) eignen sich dazu interaktive WBTs.
  • Handelt es sich dagegen um Inhalte, die am besten grafisch dargestellt werden, können vor allem Animationen und Simulationen sehr gut in Videos vermittelt werden.
  • Wenn für die Verarbeitung der Lehr-Lern-Inhalte ein direkter Austausch, Feedback oder individuelle Erklärungen nötig sind, können Sie dies optimal in einem Webinar abbilden.
  • Virtuelle Gruppenarbeiten eignen sich sehr gut, um die besprochenen Lernelemente zu ergänzen. Die Teilnehmenden können dabei komplett virtuell und entweder zeitgleich oder zeitversetzt gemeinsam an einer Aufgabe arbeiten und eine Lösung entwickeln. Dadurch können Sie den Transfer anregen und begleiten.
  • Handelt es sich um psychomotorische oder emotionale Inhalte ist in der Regel die Präsenz nach wie vor die beste Wahl. Nur hier können Sie tiefergehende Diskussionen führen, haptische Prozesse zeigen und dadurch den Lernerfolg sicherstellen.

Die Teilnehmenden motivieren

Die Herausforderung von digitalen Kursen ist, dass diese Lernformate miteinander kombiniert werden. Dazu müssen Sie als Trainer und Trainerin Ihre Teilnehmenden gut anleiten und begleiten, damit diese den Lernpfad erfolgreich durchlaufen können.

Eine weitere zentrale Frage ist also: Wie motiviere und aktiviere ich meine Teilnehmenden, damit sie auch die Inhalte der Selbstlernphase erarbeiten und erfolgreich lernen?

Die Kunst von virtuellen Kursen ist, dass Sie Ihre Teilnehmenden durch eine didaktisch sinnvolle Moderations- und Betreuungsstrategie erfolgreich durch den Lernpfad führen. Dazu gehören viele Aspekte. Zentral dabei ist sicherlich, dass die verwendeten Tools und Plattformen ansprechend und einfach in der Nutzung sind (Stichwort Usability), die Inhalte attraktiv und interaktiv dargeboten werden und die Teilnehmenden genau wissen, was Sie wann, wo und wie erledigen sollen.

Zusätzlich gelingt Ihnen die Motivation durch den Einsatz von Meilensteine, Badges (Lernabzeichen) oder Lernfortschrittskontrollen, die Sie auf einer Lernplattform abbilden können.

Zusammengefasst benötigen Ihre Teilnehmenden also:

  • ausreichend Freiräume und doch eine fundierte Lernprozessbegleitung durch eine/n Trainer/in
  • Erfolgserlebnisse sowie einen wirklichen Mehrwert
  • den Bezug zu eigenen Themen und Projekten
  • einen sicheren Umgang mit der Lernsoftware
  • Möglichkeiten für den Austausch

Wo Sie diese Kompetenzen erwerben können

In unserem neuen Kurs zum Digital Learning Designer/in (mit Zertifikat) beschäftigen wir uns genau mit diesen und weiteren Themen. Sie erleben im Kurs, wie Sie die verschiedenen Lernformate einsetzen genauso wie Sie Ihre Teilnehmenden aktivieren und optimal unterstützen. Erwerben Sie didaktisch-methodische Kompetenzen, um Blended Learning, agiles Lernen und digitale Lernformate sinnvoll, erfolgreich und lernförderlich zu konzipieren.

Maximieren Sie die zukünftigen Lernergebnisse Ihrer eigenen Teilnehmenden in Ihren Online-Kursen und sichern Sie so den Transfer.

Nutzen Sie die Chance und gestalten Sie Ihren virtuellen Kurs schon während der Weiterbildung selbst!

Der nächste Digital Learning Designer/in startet am 7. November 2017

– mehr dazu erfahren Sie hier

Über die Corporate Learning & Change GmbH

Veränderung heißt Lernen, und Lernen heißt Veränderung. Wir denken Lernen neu. Unser Ziel ist es, Menschen und Organisationen zu befähigen, fokussierter und schneller zu lernen als die Mitbewerber und so einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil zu schaffen. Innovatives Lernen in der digitalen Welt heißt Lernen on Demand, Lernen mit Spaß, Lernen als Event, Lernen in informellen Strukturen, Lernen am Arbeitsplatz.

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